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 Ein sich öffnender Markt fordert flexible Lösungen

 Seit Aufnahme der Arbeit durch die Bundesnetzagentur gewinnt auch die Liberalisierung des deutschen Gasmarktes an Fahrt. Spätestens mit Inkrafttreten der Kooperationsvereinbarung vom 19. Juli 2006 wird deutlich, dass das E/A- Netzzugangsmodell im Gasmarkt weitreichende Eingriffe in die Prozesse der Gasbeschaffung, des Gastransports und der Gasversorgung der Versorgungsunternehmen hat.

Die Neuerungen und  Änderungen durch Kooperationsvereinbarung, ENWG und Netzzugangsverordnung betreffen dabei wesentlich die folgenden Handlungsbereiche:

  1. Bilanzkreismanagement und Bilanzierung
    1. Einbringung von Ein-und Ausspeisekapazitäten in Bilanzkreise
    2. Nominierung
    3. Allokation
    4. Behandlung von Biogaseinspeisern
  2. Marktübergreifende Transporte (MüT und MiniMüT)
  3. Kapazitätsmanagement
    1. Prozess der Kapazitätsanfrage
    2. Kapazitätsverwaltung (ein-/ausspeisepunktscharf)
    3. Kapazitätscontrolling
  4. Marktgebietszuordnung, - wechsel und –verschmelzung
  5. Zuordnungslisten
  6. Interne Bestellung
    1. Meldung von Kapazitätsanpassungen
    2. Verwendung von Netzpuffern
  7. Abrechnung und Faktura