Krisenvorsorge und Notfallmanagement im Gasbereich.


Die Gewährleistung der Sicherheit der Strom- und Gasversorgung ist eine der zentralen Aufgaben in der Energiewirtschaft. In den heute weitgehend entflochtenen Unternehmen müssen die vormals integrierten Kommunikations- und Umsetzungsprozesse nunmehr zwischen den einzelnen Bereichen oder zwischen Unternehmenseinheiten neu etabliert und Verantwortlichkeiten neu definiert werden.

Versorgungskrisen bzw. Gasmangellagen der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich darüber hinaus die Unternehmen mit Instrumentarien bzw. Maßnahmen beschäftigen müssen, um künftigen Engpasssituationen begegnen und Haftungsrisiken minimieren zu können.

Vor diesem Hintergrund wurde mit der EU-Verordnung über Maßnahmen zur Gewährleistung der sicheren Gasversorgung („SoS-VO“) und der folgenden Umsetzung in nationale Verordnungen (Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland) der Rahmen geschaffen, um Vorsorge für künftige Versorgungskrisen in Form von netz- und marktbasierten Maßnahmen treffen zu können.

Der „Leitfaden Krisenvorsorge Gas“ des bdew vom November 2013 beschreibt eine Reihe von Einzelmaßnahmen, die gerade für Verteilnetzbetreiber bzw. kleine und mittlere GVU relevant und damit umzusetzen sind. Dieser Leitfaden zur Versorgungssicherheit ist in die KoV VII erstmals neu aufgenommen und im laufenden Gaswirtschaftsjahr zum 01.10.2014 wirksam geworden.

Handlungs-/Umsetzungskonzept.


bc bietet Netzbetreibern eine umfassende Analyse der Situation im Unternehmen sowie die Erarbeitung eines Handlungs- und Umsetzungskonzepts an, das folgende Fragen beantwortet:

  • Wie sind die Anforderungen des „Notfallplans Gas“ und des neuen „Leitfadens Krisenvorsorge Gas“ in die Praxis umzusetzen?
  • Ist die Kommunikation intern im Unternehmen und mit extern beteiligten Marktpartnern klar definiert?
  • Wie ist das Unternehmen auf eine Engpasssituation vorbereitet?
  • Welches sind die geschützten Kunden und welchen Bedarf haben diese?
  • Können Abschaltpotenziale im Unternehmen und bei Kunden genutzt werden?
  • Sind Abschaltreihenfolgen im Netz und für Kunden/Kundengruppen definiert?

Leistungsbausteine.


  • Prüfung technischer Maßnahmen im Netz zur Krisenvorsorge und Notfallplanung, wie bivalente Fahrweise von Anlagen bzw. Umrüstungen, automatischer Lastabwurf von Kunden usw.
  • Analyse bzw. Prüfung vertraglicher Maßnahmen wie Ausgestaltung abschaltbarer Verträge mit Kunden oder die Nutzung von Sondernetzentgelten für Kunden und eigene Anlagen.
  • Ermittlung des Abschaltpotenzials und einer Abschaltreihenfolge auf der Grundlage des berechneten Bedarfs nicht geschützter und geschützter Kundengruppen.
  • Analyse bzw. Prüfung der heute etablierten Prozesse und Kommunikationsverbindungen sowie deren Weiterentwicklung zur Klärung von Verantwortlichkeiten.
  • Prüfung vertrieblicher Maßnahmen wie Leistungspreisänderungen bei Abschaltvereinbarungen.

Ihr direkter Ansprechpartner.

Sales Management

Franziska Wittstock

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