Kurzfristhandel: Pozenziale erkennen und nutzen.


Galt vor wenigen Jahren bei vielen Energieversorgern noch die 1-h-Auktion am Spotmarkt als letzte Handelsstufe, so verschob sich diese Stufe mehr und mehr in Richtung des ¼-h-Handels und des Regelenergiemarktes.

Ein Auslöser für diese Entwicklung war die Verpflichtung, Bilanzkreise auch ¼-h-scharf glatt zu stellen. Diese Herausforderung wurde durch die Einführung der ¼-h-Auktion erleichtert.

Die Freiheit, bis kurz vor der physischen Erfüllung noch handeln zu können, wurde aber auch als Möglichkeit zur Ausweitung der Flexibilitätsvermarktung und zur Einsparung von Ausgleichenergiekosten erkannt.

Der direkten Teilnahme am Spot- und Regelenergiemarkt stehen jedoch Hürden gegenüber, beispielsweise die Börsenzulassung oder die Präqualifikation der Anlagen. Beide sind mit Kosten und strengen Kriterien verbunden.

Zudem erfordert der Kurzfristhandel häufige Entscheidungen und kurze Reaktionszeiten. Front und Middle Office müssen in der Regel 24/7 besetzt und die Mitarbeiter an diesen neuralgischen Stellen entsprechend qualifiziert sein. Darüber hinaus müssen die Prozesse und IT-Systeme auf diese Herausforderungen ausgelegt sein.

Die Automatisierung des Kurzfristhandels gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Das Auto- bzw. Algo-Trading wird auf vielen Trading Floors bereits eingesetzt, andere Marktteilnehmer prüfen diese Option.

Unser Vorgehen.


Im ersten Schritt stellen wir Ihnen die Märkte des Kurzfristhandels vor, deren Potenziale und Teilnahmevoraussetzungen.

In einem zweiten Schritt bewerten wir gemeinsam mit Ihnen den erwarteten Nutzen in Relation zu den erwarteten Kosten und prüfen die Wirtschaftlichkeit der Ausweitung Ihrer Handelstätigkeit.

In diesem Business Case berücksichtigen wir Ihre Zielvorstellung und Erwartungshaltung, welche Voraussetzungen bereits erfüllt sind und welche Maßnahmen noch ergriffen werden müssen.

Dieser systematischen Analyse kann sich die Ausarbeitung eines detaillierten Maßnahmenkatalogs anschließen und wir begleiten Sie auf Wunsch auch bei der Umsetzung.

Je nach Szenario unterstützen wir zudem bei der Identifizierung notwendiger Dienstleister und Kooperationspartner.

Leistungsbausteine.


  • Einführung in den Kurzfristhandel: Vorstellung des Spot- und Regelenergiemarktes.
  • Erarbeitung der Zielvorstellungen (SOLL).
  • Aufnahme und Bewertung der Geschäftsprozesse, IT-System-landschaft und Personalsituation (IST).
  • Entwicklung notwendiger Maßnahmen (GAP).
  • Detaillierte Bewertung der make-or-buy-Handlungsoptionen.
  • Anpassung und Optimierung der Geschäftsprozesse und IT-Systeme, bis hin zur Software-Eigenentwicklung.
  • Erstellung von Schulungskonzepten.
  • Definition und Auswahl des optimalen Dienstleisters bzw. Kooperationspartners.

Ihr direkter Ansprechpartner.

Leitung Energiehandel und -vertrieb

Karsten Kaffka

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