Optimiertes tägliches Netzkonto schnell erreichbar.


Mit der Kooperationsvereinbarung IX ändern sich für Netzbetreiber die Anforderungen im operativen Geschäft. Durch die Einführung des täglichen Netzkontos und der SigLinDe Profile erhofft man seitens des Gesetzgebers langfristig bessere Prognosen für das Netzkonto Gas.

Wo man noch bei der monatlichen Betrachtung des Netzkontos einzelne größere Tagesabweichungen in der Über-/Unterallokation im Monatsmittel ausgleichen konnte, ist es mit der täglichen Betrachtung und max. sechs Karenztagen für Netzbetreiber weitaus schwieriger das Netzkonto im akzeptablen Rahmen zu halten.

Die Vorgaben des Gesetzgebers sind in der Theorie nachvollziehbar und richtig, doch wie sich das Netzkonto in der Praxis optimieren lässt, ist dadurch bedeutend schwieriger geworden. Es gibt diverse Einflussfaktoren, die bei Änderung zu einer Verbesserung des Netzkontos führen, jedoch führt die Optimierung eines Faktors auch zwangsläufig zu einer Verschlechterung von anderen.

Man kann z.B. als Netzbetreiber versuchen die Anzahl der Karenztage zu reduzieren, dies führt aber in den meisten Fällen zu einer Erhöhung der Restlastabweichung und somit zu einer höheren Differenz bei den Mehr-/Mindermengen. Somit kann auch die Reduzierung der Restlastabweichung zu einer Anhäufung von Karenztagen und somit auch zu vorzeitig abgerechneten Monaten führen.

Die Herausforderungen sind für Netzbetreiber durch die Beschlüsse der Kooperationsvereinbarung gestiegen, dennoch führt eine Optimierung des Netzkontos auf täglicher Basis zu einer langfristigen Reduzierung von hohen Differenzen in der Mehr-/Mindermengenabrechnung.

Handlungsempfehlung.


Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen und unserer Software INA – Interaktive Netzkontenanalyse, ein Massensimulationswerkzeug außerhalb Ihres EDM-Systems, im Rahmen eines kurzen Projekts eine Entscheidungsvorlage zur Optimierung Ihrer Allokationsgüte.

Leistungsbausteine.


  • Bewertung und Analyse der Stammdatenqualität, u.a. Kundenwert, vollständige Zuordnungen von Profilen und Wetterstationen und Zählpunktzeitscheibenüberschneidungen,
  • Erstellung der tatsächlichen Restlastkurve unter Rausrechnung von Temperaturfehler und RLM-Differenzmengen,
  • Durchführung von Massensimulationsläufen auf Ihrer Datenbasis außerhalb Ihres EDM-Systems unter Berücksichtigung von Best-Practice Ansätzen aus unseren vergangenen Projekten,
  • Aufstellung von bis zu vier Zielszenarien als Entscheidungsvorlage. Die aufgestellten Zielszenarien werden mit konkreten Arbeitsanweisungen ggf. mit zählpunktscharfen Korrekturlisten zur Verfügung gestellt.

Ihr direkter Ansprechpartner.

Ansprechpartner Softwareentwicklung
Leitung Software Development

Dirk Neuhaus

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