reBAP-Preisrisiken minimieren.


Seit dem 01.12.2012 werden die regelzonenübergreifenden einheitlichen Bilanzausgleichsenergiepreise (reBAP) nach BNetzA-Beschluss (BK6-12-024) mittels eines neuen Verfahrens  kalkuliert. Ziel ist es, mit dieser Verordnung eine bessere Bilanzkreisbewirtschaftung durch die Bilanzkreisverantwortlichen herbeizuführen, damit es nicht mehr zu den in der Vergangenheit bereits aufgetretenen, zeitweise erheblichen Unter- / Überdeckungen der Regelzonen kommt.
Mit Inkrafttreten des Beschlusses erfolgt im Wesentlichen die Koppelung des reBAP an den  Börsenpreis sowie die Berechnung von Zu- oder Abschlägen auf den Ausgleichsenergiepreis. Für den Fall, dass eine deutschlandweit überwiegende Über- oder Unterspeisung auftritt, beträgt der Zu- bzw. Abschlag auf den reBAP 50%, mindestens jedoch 100€/MWh.
Insbesondere bei den Netzbetreiber-Bilanzkreisen ist die Gefahr von Abweichungen in den prognostizierten Differenzmengen hoch und somit auch das Risiko einer Über- oder Unterspeisung. So kann für einen Netzbetreiber mit 150.000 SLP und 2.000 RLM Zählpunkten das monatliche Preisrisiko im Worst Case um ein Zehnfaches ansteigen und damit ca. 700.000 Euro betragen, irrelevant ob über- oder unterspeist.

Für Netzbetreiber ist es daher unumgänglich, die unternehmensspezifischen Risiken zu bewerten und geeignete Maßnahmen wie u.a. die Verbesserung der Stammdatenqualität oder die Sicherstellung der fristgerechten Bilanzierung einzuleiten.

Quick-Check.


Risikoquickcheck reBAP

In einem Kurzprojekt ermitteln wir Ihre unternehmensspezifischen Risiken im Bilanzkreismanagement und leiten basierend auf den individuellen Risikofaktoren Maßnahmen zur Minimierung des Prognoserisikos ein.

 

 

 

Leistungsbausteine.


  • Analyse Ihrer historischen Bilanzkreisabrechnungen und Darstellung des hypothetischen historischen Risikos aufgrund des neuen Berechnungsverfahrens
  • Analyse Ihrer Mehr- und Mindermengenabrechnung zur Identifikation von Prognoseabweichungen im SLP-Verfahren
  • Erarbeitung von Vorschlägen für die Minimierung des Preisrisikos aufgrund des Beschlusses BK6-12-024
  • Vorstellung der detaillierten Ergebnisse

Ihr direkter Ansprechpartner.

Sales Management

Katrin Hüls

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